Freitag, 1. Februar 2013

Scharfer Grünkohl-Couscous mit Kichererbsen

Wieder fang ich einen Post mit "eigentlich" an.
Eigentlich wollte ich am Mittwoch ja das Vegan-Gericht in unserer Uni-Mensa testen (gibt's seit diesem Semester - auch wenn's nur eins für eine ganze Woche gibt, doch ich bin zuversichtlich, dass sich das bald ändert) aber meine Mensa-Kolleginnen wollten lieber nach Hause und lernen. Sowas.
Alleine wollte ich auch nicht gehen, also hab ich unseren Vorratsschrank einer gründlichen Untersuchung unterzogen und herausgekommen ist dabei das Produkt meiner nicht vorhandenen Entscheidungsfreude.
Kein Entweder-Oder zwischen Grünkohl und Couscous, sondern ein Sowohl-als-auch.
Warm war's lecker, hat mich aber nicht unbedingt vom Hocker gehauen, kalt am nächsten Tag mit einem Schuss Balsamico-Essig der Hammer :-)



Man nehme für ca. 4 mittlere Portionen:
  • 300 Gramm Grünkohl (ich habe TK genommen, weil's grad da war, in dem Falle auftauen lassen und abtropfen lassen)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kichererbsen (oder getrocknete, die dann aber wie üblich vorher einweichen - nichts für Spontan-hunger ;-) ) 
  • 200 Gramm Couscous
  • Gemüsebrühe
  • Sambal Oelek nach Geschmack
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Curry, scharfe Paprika
  • Balsamico Essig
  • Öl für die Pfanne
Und so gehts:

  • Knoblauch schälen und ganz fein hacken,  Zwiebel schälen und entweder in Ringe schneiden oder grob hacken. Beides in etwas Olivenöl anbraten, Kichererbsen dazu, weiterbraten bis die Zwiebeln schön glasig sind. 
  • Den Grünkohl dazu, noch ca 4 Minuten weiter braten
  • In der Zwischenzeit den Couscous mit der kochenden Gemüsebrühe übergießen und 10 Minuten quellen lassen. 
  • Grühnkohl/Kichererbsen gut würzen (da darf's ruhig etwas mehr sein!) und sobald der Couscous fertig ist, alles zusammenmantschen :) 
  • Abschmecken, fertig. 
  • Für den nächsten Tag einfach Balsamico-Essig nach Geschmack dazugeben, sehr lecker! 

Die hellbraunen Dinger auf dem Bild sind übrigens Tempeh-Cracker. Tempeh gehörte bisher zu den weißen Flecken auf meiner Probier-Liste, also bin ich in den Asia-Laden gestiefelt und habe mir einen ganzen Klotz gekauft, in dünne Scheiben geschnitten, mit Olivenöl bestrichen, mit grobem Salz und Oregano bestreut und bei 200 °C im Ofen goldbraun gebacken. Probiert und für extremst ekelig befunden. Nee, nicht mein Fall, gar nicht.
Deswegen habe ich auvch nicht mit der Reaktion meines (omnivoren) Freundes gerechnet:
Er: "Mmmh, lecker, was ist das?"
Ich: "Verschimmeltes Sojazeugs."
Er: "Lecker, können wir mehr von machen!"

Na gut, wenn der Klotz aufgebraucht ist, sage ich ihm, dass er auf Schimmel-Soja steht ;-)

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