Mittwoch, 20. Februar 2013

Vegan Wednesday #28 bzw. mein #1


Juchei, endlich schaffe ich es mal, beim Vegan Wednesday mitzumachen! Der war schließlich auch ein Grund dafür, mir einen Blog anzulegen.

Die Liste gibt's diese Woche bei Julia von mixxed greens und ich bin schon furchtbar gespannt auf die ganzen anderen leckeren Mittwoch-Fotos :)

Hier mein Beitrag:

Zum Frühstück gab's mein geliebtes Sonnenblumenkern-Brot mit Ajvar und selbst gezogenen Sprossen und ein Brot mit dem übelst genialen "Leberwurst"-Aufstrich von foodsandeverything.
Falls ihr den noch nicht probiert habt, solltet ihr das schnellstmöglich tun, ich bin total begeistert. Er kommt erstaunlich nah an echte Leberwurst ran finde ich und sieht auch so aus. Sehr, sehr lecker!


Mittags gab's dann Mairübchen in Petersilien"butter" mit Mandelcouscous.



Und Abends wieder ganz langweilig Brot und meinen geliebten Apfel-Ingwer-Tee.
Passend dazu das Brot mit Apfel-Zwiebel Aufstrich und Äpfeln belegt.
An apple a day.... ;-)


Montag, 18. Februar 2013

Möhren-Ingwer-Süppchen mit Kokosmilch

Eins meiner Lieblingsrezepte :-)
Im Original mit einem Schuss Sojasahne statt mit Kokosmilch, aber da ich gerade Kokosmilch offen hatte, hab ich's mal damit probiert - auch lecker!


Möhren-Ingwer-Süppchen mit Kokosmilch


Für ca. 2 - 3 Portionen

  • 500 Gramm Möhren
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 10 - 20 Gramm Ingwer, je nachdem wie scharf man es mag, bei 20 Gramm wird's schon gut scharf
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • ca. 100 ml Kokosmilch
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Alsan
  • Pfeffer
  • Petersilie zum Garnieren


Möhren, Ingwer und Zwiebeln schälen. Alles kleinschnibbeln und in der Alsan in einem großen Topf anschmoren. Mit dem Zucker überstreuseln und noch 2 Minütchen weiterschmoren. Dann mit der Gemüsebrühe übergießen und das Ganze ca. 15 Minuten kochen bis die Möhren weich sind.
Mit dem Zauberstab pürieren und mit Zitronensaft und Pfeffer würzen, anschließend die Kokosmilch einrühren.
Guten Appetit!

Sprossen-Apfel-Couscous mit Kokosmilch

Wenn man kein Vogelhäuschen besitzt aber jede Menge Vogelfutter, muss man zu Alternativen bzw. leeren Krautsalatdosen greifen. Leider scheinen die Vögel in unserer Wohngegend mit dieser Darbietungsart nicht viel anfangen zu können, jedenfalls haben sie die das Futter nicht angerührt, woraufhin es einige Wochen Wind und Wetter ausgesetzt war und langsam ein Eigenleben entwickelte.


Jetzt haben wir eine eigene kleine Wiese auf dem Balkon und die erinnerte mich an die lange nicht mehr benutze Sprossen-Dose meiner Mutter.
Also schnell ein paar Samen bestellt, die Dose ausgeliehen und nach 3 Tagen wässern und schütteln und beobachten konnten heute die ersten Sprossen geerntet werden. Die ersten gab's morgens auf dem Brot und mit den restlichen wurde eine leckere Couscous-Pantscherei kreiert :-)




Sprossen-Apfel-Couscous mit Kokosmilch

Für 1 Portion

50 Gramm Couscous
Gemüsebrühe
1 gute Handvoll Sprossen
1 Apfel
1/2 kleine rote Zwiebel
5 EL Kokosmilch
1 EL Sojasauce
Pfeffer, Chili, Curry

Couscous mit kochender Gemüsebrühe übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Falls danach zu viel Gemüsebrühe vorhanden sein sollte abgießen, so dass der Couscous schön trocken liegt :)
1 Apfel würfeln, Zwiebel ganz fein hacken und zusammen mit Sprossen, Kokosmilch und Sojasauce untermischen. Mit Pfeffer, Chili und Curry würzen.




Samstag, 2. Februar 2013

Mairübchen-Verunsicherung

Wenn ich etwas beim Einkaufen sehe, was ich noch nie probiert habe, hüpft es immer wie von selbst in meinen Einkaufswagen und schreit "Nimm mich!"
Heute so geschehen mit einem Bund Mairübchen. Es ist nicht nur so, dass ich sie noch nie gegessen habe, ich habe bis dieses Jahr noch nicht einmal gehört, dass es sie gibt. Die Überlegung, dass es vielleicht eine neue Züchtung sein könnte, und ich ihnen deswegen noch nie über den Weg gelaufen bin, hat sich mit einem Blick in den zugehörigen Wikipedia-Artikel schnell zerschlagen --> "Die weiß-lila oder weiße Rübe ist eine alte Kulturpflanze, die schon in der Antike genutzt wurde."
Na ok, dann habe ich die letzten Frühjahre wohl bloß im Keller verbracht.

Jetzt stellt sich die Frage, was ich damit anstellen soll. Chefkoch hat mir schon eine Variante in Petersilienbutter vorgeschlagen, die leicht zu veganisieren wäre, aber ein Eintopf mit Kartoffeln, Suppengemüse und Süßkartoffeln scheint mir auch eine gute Alternative zu sein.

Zum Glück habe ich noch ein bisschen Zeit zu überlegen, heute gibt's Zucchinipasta (neuen Spiralschneider testen ,juchei!) mit der Carb-oh-nara von Cookies & Style,  morgen kocht Oma Möhreneintopf und außerdem hab ich noch zwei Avocados hier, die dringenst einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden müssen, so weich wie sie schon sind. Falls irgendwer noch Mairübchen-Rezepte kennt, immer her damit :)



Freitag, 1. Februar 2013

Scharfer Grünkohl-Couscous mit Kichererbsen

Wieder fang ich einen Post mit "eigentlich" an.
Eigentlich wollte ich am Mittwoch ja das Vegan-Gericht in unserer Uni-Mensa testen (gibt's seit diesem Semester - auch wenn's nur eins für eine ganze Woche gibt, doch ich bin zuversichtlich, dass sich das bald ändert) aber meine Mensa-Kolleginnen wollten lieber nach Hause und lernen. Sowas.
Alleine wollte ich auch nicht gehen, also hab ich unseren Vorratsschrank einer gründlichen Untersuchung unterzogen und herausgekommen ist dabei das Produkt meiner nicht vorhandenen Entscheidungsfreude.
Kein Entweder-Oder zwischen Grünkohl und Couscous, sondern ein Sowohl-als-auch.
Warm war's lecker, hat mich aber nicht unbedingt vom Hocker gehauen, kalt am nächsten Tag mit einem Schuss Balsamico-Essig der Hammer :-)



Man nehme für ca. 4 mittlere Portionen:
  • 300 Gramm Grünkohl (ich habe TK genommen, weil's grad da war, in dem Falle auftauen lassen und abtropfen lassen)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kichererbsen (oder getrocknete, die dann aber wie üblich vorher einweichen - nichts für Spontan-hunger ;-) ) 
  • 200 Gramm Couscous
  • Gemüsebrühe
  • Sambal Oelek nach Geschmack
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Curry, scharfe Paprika
  • Balsamico Essig
  • Öl für die Pfanne
Und so gehts:

  • Knoblauch schälen und ganz fein hacken,  Zwiebel schälen und entweder in Ringe schneiden oder grob hacken. Beides in etwas Olivenöl anbraten, Kichererbsen dazu, weiterbraten bis die Zwiebeln schön glasig sind. 
  • Den Grünkohl dazu, noch ca 4 Minuten weiter braten
  • In der Zwischenzeit den Couscous mit der kochenden Gemüsebrühe übergießen und 10 Minuten quellen lassen. 
  • Grühnkohl/Kichererbsen gut würzen (da darf's ruhig etwas mehr sein!) und sobald der Couscous fertig ist, alles zusammenmantschen :) 
  • Abschmecken, fertig. 
  • Für den nächsten Tag einfach Balsamico-Essig nach Geschmack dazugeben, sehr lecker! 

Die hellbraunen Dinger auf dem Bild sind übrigens Tempeh-Cracker. Tempeh gehörte bisher zu den weißen Flecken auf meiner Probier-Liste, also bin ich in den Asia-Laden gestiefelt und habe mir einen ganzen Klotz gekauft, in dünne Scheiben geschnitten, mit Olivenöl bestrichen, mit grobem Salz und Oregano bestreut und bei 200 °C im Ofen goldbraun gebacken. Probiert und für extremst ekelig befunden. Nee, nicht mein Fall, gar nicht.
Deswegen habe ich auvch nicht mit der Reaktion meines (omnivoren) Freundes gerechnet:
Er: "Mmmh, lecker, was ist das?"
Ich: "Verschimmeltes Sojazeugs."
Er: "Lecker, können wir mehr von machen!"

Na gut, wenn der Klotz aufgebraucht ist, sage ich ihm, dass er auf Schimmel-Soja steht ;-)

Donnerstag, 31. Januar 2013

Auf die Plätze, fertig, los!

Eigentlich hab ich ja mit Blogs so gar nichts am Hut.
Aber dann war ich auf der Suche nach einem Rezept für einen veganen Kuchen, landete auf dem ersten Blog, von dort aus über den Blogroll auf dem zweiten, über einen Post zum Vegan Wednesday (hä, was ist denn das, das klingt ja interessant!) auf dem dritten, las mich durch ein gefühltes Kochbuch an Rezepten, setzte diverse davon auf die Lesezeichenliste, erstellte nach nur wenigen Minuten einen eigenen Blog-Rezepte-Lesezeichen-Ordner, weil ich schon ahnte, dass es ein paar mehr werden könnte, erlag dann der Unübersichtlichkeit und beschloss, dass es doch einfacher sei, sich direkt anzumelden und hierüber den Blogs zu folgen.
So. Hab ich.
Aber jetzt will ich auch mitmachen :-)

Zum Einstieg einmal der Stein des Anstoßes, der leckere feine Apfelkuchen von Veganpassion, gebacken für den Geburtstag meiner Mutter, der auch bei den Nicht-Veganern gut ankam.
Notiz an mich: Nächstes Mal mehr Äpfel nehmen. War dann doch eher ein Pudding-Kuchen - aber auch lecker ;-)